Alle Tage zählen
Nur
Vor dem Letzten
Leer wie der Tod
Ist
Der nach ihm
Montag, 31. Dezember 2007
Donnerstag, 20. Dezember 2007
Heimat
Heimat
Ist das Wort
Für die Sehnsucht
Nach der Enge
Der wir flohen
Ist das Wort
Für die Sehnsucht
Nach der Enge
Der wir flohen
Labels:
untereinander geschriebene sätze
Dienstag, 18. Dezember 2007
Kind bleiben
Kind bleiben
Heisst geliebt
Werden zu wollen
Ohne vollkommen
Zu sein
Heisst geliebt
Werden zu wollen
Ohne vollkommen
Zu sein
Labels:
untereinander geschriebene sätze
Mittwoch, 28. November 2007
Nachtidyll
Alle Schafe werfen
Schwarze Mondschatten
Nicht zu sagen
Was
Projektion und
Was
Tier
Ein Mobile aus
Wahrheit und
Wirklichkeit
Zwischen Obstbäumen
Den Prospekten einer
Blauen Bühne Welt
Das Lamm ruft
Die Mutter im Zwielicht
Allein ist der Ruf
In die Nacht näher
Als das Flugzeug
Nach Süden
Aber
Nicht lauter
Schwarze Mondschatten
Nicht zu sagen
Was
Projektion und
Was
Tier
Ein Mobile aus
Wahrheit und
Wirklichkeit
Zwischen Obstbäumen
Den Prospekten einer
Blauen Bühne Welt
Das Lamm ruft
Die Mutter im Zwielicht
Allein ist der Ruf
In die Nacht näher
Als das Flugzeug
Nach Süden
Aber
Nicht lauter
Labels:
Jahreslauf,
Morgenandacht,
nächte,
Natur
Mittwoch, 21. November 2007
Dienstag, 20. November 2007
Angst vorm Tod
Nach dem ich
Sterben lernte
Und mit den
Totenköpfen
Spielte
Habe ich nun
Wieder
Angst
Vorm Tod
Weil ich lebe
Mit dir
Sterben lernte
Und mit den
Totenköpfen
Spielte
Habe ich nun
Wieder
Angst
Vorm Tod
Weil ich lebe
Mit dir
Donnerstag, 15. November 2007
Schneelicht
Auch dunkle Tage
Können
Weiss sein
Ein Weiss ohne
Gleissen
Wie die Ruhe des
Schnee
Der schluckt
Die Welt
Können
Weiss sein
Ein Weiss ohne
Gleissen
Wie die Ruhe des
Schnee
Der schluckt
Die Welt
Montag, 12. November 2007
Das Gegenteil von Macht
Das Gegenteil
Von Macht
Scheint mir
Idee
Zu sein.
Drum bin ich machtlos
Gern
Ideenreich.
Von Macht
Scheint mir
Idee
Zu sein.
Drum bin ich machtlos
Gern
Ideenreich.
Labels:
kein schreibfehler,
Weisheiten?
Sonntag, 11. November 2007
Donnerstag, 1. November 2007
Im Zenit
Wisse
Stehst du im
Zenit
Am Anfang
Des Abstiegs
Zu sein
Sonnenuntergänge
Sind schön
Für den der
Sie sieht
Und nicht ist
Stehst du im
Zenit
Am Anfang
Des Abstiegs
Zu sein
Sonnenuntergänge
Sind schön
Für den der
Sie sieht
Und nicht ist
Dienstag, 30. Oktober 2007
Montag, 29. Oktober 2007
Montag, 8. Oktober 2007
Licht
Ohne Licht
Leuchtet sogar
Schnee nicht
Bleibt schwarz
Wie mein Blick in
Die Welt vor
Dir
Ohne Licht
Bin ich
Nicht
Darum liebe
Ich
Dich
Licht
Leuchtet sogar
Schnee nicht
Bleibt schwarz
Wie mein Blick in
Die Welt vor
Dir
Ohne Licht
Bin ich
Nicht
Darum liebe
Ich
Dich
Licht
Samstag, 6. Oktober 2007
SAGE NEIN! - konstantin wecker - uferlos 1993
Wenn sie jetzt ganz unverhohlen
wieder Nazi-Lieder johlen,
über Juden Witze machen,
über Menschenrechte lachen,
wenn sie dann in lauten Tönen
saufend ihrer Dummheit frönen,
denn am Deutschen hinterm Tresen
muß nun mal die Welt genesen,
dann steh auf und misch dich ein:
Sage nein!
Meistens rückt dann ein Herr Wichtig
die Geschichte wieder richtig,
faselt von der Auschwitzlüge,
leider kennt man´s zur Genüge -
mach dich stark und bring dich ein,
zeig es diesem dummen Schwein:
Sage nein!
Ob als Penner oder Sänger,
Bänker oder Müßiggänger,
ob als Priester oder Lehrer,
Hausfrau oder Straßenkehrer,
ob du sechs bist oder hundert,
sei nicht nur erschreckt, verwundert,
tobe, zürne, bring dich ein:
Sage nein!
Und wenn aufgeblasne Herren
dir galant den Weg versperren,
ihre Blicke unter Lallen
nur in deinen Ausschnitt fallen,
wenn sie prahlen von der Alten,
die sie sich zu Hause halten,
denn das Weib ist nur was wert
wie dereinst - an Heim und Herd,
tritt nicht ein in den Verein:
Sage nein!
Und wenn sie in deiner Schule
plötzlich lästern über Schwule,
schwarze Kinder spüren lassen,
wie sie andre Rassen hassen,
Lehrer, anstatt auszusterben,
Deutschland wieder braun verfärben,
hab dann keine Angst zu schrein:
Sage nein!
Ob als Penner oder Sänger,
Bänker oder Müßiggänger,
ob als Schüler oder Lehrer,
Hausfrau oder Straßenkehrer,
ob du sechs bist oder hundert,
sei nicht nur erschreckt, verwundert,
tobe, zürne, bring dich ein:
Sage nein!
Eingefügte zweite Strophe auf "Gamsig":
Auch wenn jetzt die Neunmalklugen
ihre Einsamkeit benutzen
unsren Aufschrei zu verhöhnen,
öffentlich zurechtzustutzen,
wolln wir statt mit Eitelkeiten
und Zynismus abzulenken,
endlich mal zusammenstehn,
endlich mit dem Herzen denken.
Laßt uns doch zusammen schrein:
Sage nein!
wieder Nazi-Lieder johlen,
über Juden Witze machen,
über Menschenrechte lachen,
wenn sie dann in lauten Tönen
saufend ihrer Dummheit frönen,
denn am Deutschen hinterm Tresen
muß nun mal die Welt genesen,
dann steh auf und misch dich ein:
Sage nein!
Meistens rückt dann ein Herr Wichtig
die Geschichte wieder richtig,
faselt von der Auschwitzlüge,
leider kennt man´s zur Genüge -
mach dich stark und bring dich ein,
zeig es diesem dummen Schwein:
Sage nein!
Ob als Penner oder Sänger,
Bänker oder Müßiggänger,
ob als Priester oder Lehrer,
Hausfrau oder Straßenkehrer,
ob du sechs bist oder hundert,
sei nicht nur erschreckt, verwundert,
tobe, zürne, bring dich ein:
Sage nein!
Und wenn aufgeblasne Herren
dir galant den Weg versperren,
ihre Blicke unter Lallen
nur in deinen Ausschnitt fallen,
wenn sie prahlen von der Alten,
die sie sich zu Hause halten,
denn das Weib ist nur was wert
wie dereinst - an Heim und Herd,
tritt nicht ein in den Verein:
Sage nein!
Und wenn sie in deiner Schule
plötzlich lästern über Schwule,
schwarze Kinder spüren lassen,
wie sie andre Rassen hassen,
Lehrer, anstatt auszusterben,
Deutschland wieder braun verfärben,
hab dann keine Angst zu schrein:
Sage nein!
Ob als Penner oder Sänger,
Bänker oder Müßiggänger,
ob als Schüler oder Lehrer,
Hausfrau oder Straßenkehrer,
ob du sechs bist oder hundert,
sei nicht nur erschreckt, verwundert,
tobe, zürne, bring dich ein:
Sage nein!
Eingefügte zweite Strophe auf "Gamsig":
Auch wenn jetzt die Neunmalklugen
ihre Einsamkeit benutzen
unsren Aufschrei zu verhöhnen,
öffentlich zurechtzustutzen,
wolln wir statt mit Eitelkeiten
und Zynismus abzulenken,
endlich mal zusammenstehn,
endlich mit dem Herzen denken.
Laßt uns doch zusammen schrein:
Sage nein!
Labels:
Geschmückt mit fremden Federn
Mittwoch, 3. Oktober 2007
Aus aktuellem Anlass: Martin Niemöller
Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen;
Ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie die Juden holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Jude.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte
Ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie die Juden holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Jude.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte
Labels:
Geschmückt mit fremden Federn
Montag, 1. Oktober 2007
Mittwoch, 19. September 2007
Mörike - Septembermorgen
Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
Im warmen Golde fließen.
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
Im warmen Golde fließen.
Labels:
Geschmückt mit fremden Federn,
Jahreslauf
Montag, 17. September 2007
Scheitern und Anfang
Der mir
Berichtet
Von Seiner
Liebe
Zum Neuanfang
Erzählt mir auch
Von Seiner
Nähe
Zum Scheitern
Erzählte er es
So
Gefiehle es mir
Und wär nicht
Angegeben
Berichtet
Von Seiner
Liebe
Zum Neuanfang
Erzählt mir auch
Von Seiner
Nähe
Zum Scheitern
Erzählte er es
So
Gefiehle es mir
Und wär nicht
Angegeben
Donnerstag, 13. September 2007
Kein September
Feucht
Der Morgen
Warm
Der Mittag
Tief
Das Licht und
Kalt
Die Nacht
Nach der Ernte
Kommt das Sterben
So schmeckt September
Mir
Und verpasse wieder
Einen
Im Baumarkt
Nach Herbstdekoration
Suchend
Der Morgen
Warm
Der Mittag
Tief
Das Licht und
Kalt
Die Nacht
Nach der Ernte
Kommt das Sterben
So schmeckt September
Mir
Und verpasse wieder
Einen
Im Baumarkt
Nach Herbstdekoration
Suchend
Mein September
Ein September
Ist immer mein
September
Holte ihn mir
Früher oder Später
Auf Inseln
Verlängerte seine
Strahlende
Melancholie
Süchtig bin ich
Nach seiner
Goldenen
Traurigkeit
Je weniger Licht
Je länger die Schatten
Goethe
Irrt
Ist immer mein
September
Holte ihn mir
Früher oder Später
Auf Inseln
Verlängerte seine
Strahlende
Melancholie
Süchtig bin ich
Nach seiner
Goldenen
Traurigkeit
Je weniger Licht
Je länger die Schatten
Goethe
Irrt
Abonnieren
Posts (Atom)