Samstag, 9. Juli 2011

Arbeit

Arbeit
Ist der
Kürzeste Weg
An Dir
Vorbei
Zu dir
Mehr bist du nicht

Donnerstag, 2. Juni 2011

Kosmische Evolution - Unser Schicksal

Manche die nicht sich
Sondern erkennen
Erkennen
Nicht nur alle Welt auch aller
Kosmos
Führt zum Menschen
Soweit
So
Beängstigend
Alles führt zu Bewusstsein
Alles ist Bewusstsein
Und muss im Menschen
Körper werden

Samstag, 26. Februar 2011

Der Kluge und der Weise

Der Kluge sieht die Lösung
Im Chaos
Der Weise weiss
Um das Chaos der Lösung.

Sonntag, 15. August 2010

Die Mittel des Zwecks

Die Mittel
Zerstören
Den heiligen
Zweck

Freitag, 13. August 2010

Welt

Welt ist alles
Ausser mir

Ich bin alles
Mir
Ausser Welt

Werde Welt und heil

Donnerstag, 12. August 2010

Pole

Zwischen wenigen Worten
Verdeckend auf sie weisend
Ist die Stille

Zwischen vielen Worten
Weisend sie verdeckend
Ist die Stille voll Lärm
Leerem Lärm

Leerer Lärm
und
Volle Stille
Füllen die Welt

Mittwoch, 17. Februar 2010

das sünfzen der welt

DAS SÜNFZEN DER WELT



Nach dem Prellbock kommt der See.

Schienen führen auf den Grund.

Im Zug LÄRMEN Spatzen

am Ätherleib des Elefanten vorbei.

Tage werden zu Müll in der Stille des stürmischen Hafens. Alle die vor dem lagen, den wir Zäsur nennen werden. Dem Tag der Tage, Treffen der dunklen Könige auf einer Insel aus Dreck. Gold, von Fuggern gehäuft, Patriziern geharkt und Walsern ge…

Ach hör doch auf und lass den See schlucken was zu schlucken ist.



Gross und stark kommt dann was klein und fein im Bilde war. Ein kräftiger Engel, gefallen, Luzifer. ein glockenheller Alien, Goldmund. Ein Mann wie eine grosse Erektion, durch die Weiber gehend, bis hat was er sucht, Gäa, die Einzige in der er ganz verschwinden kann. Leben für den letzten Fick.



In ihren riesigen Labien, dem feucht blinkenden Rosa, das dunkler wird, näherst du Dich ihm, gründen wir die Akademie. Im Urschleim der uns warf und nimmt.

Zwischen Kommen und Gehen nisten wir in der Möse der Welt.

Göttern gleicht, was Blendwerk ist. Wir wissen das, was keiner weiss: Du bist Gott. Ja, das gilt immer. Gott ist das, was ich nicht bin. Immer Du. Immer Deiner.



Umzingelt der See von blinkendem Orange. Warnung vor dem Leben. Komm wir reiten den Wind und werden was wir sind. Wie ein Pfeil jagen über kalte Wasser, wie eine Bombe fahren in das Haus der Walser auf der anderen…

Ach lass den See schlucken was zu schlucken ist. Und Hochmut kommt vor dem Hochhuth, kommt vor dem Fall. Die Hand am Schwanz tanz ich mich in den Tod. Doch nach dir und euch anderen.



Während eine Wirtin sagt, sie würde Gott ficken, wenn sie jetzt Zeit für Dich hätte, wird klar, die Welt ist eine Kopie. Guido klingt wie Goebbels. Alle Radios in den See, die Welt wird von uns mit Schubert beschallt. Die Messen, was sonst.

AGNUS DEI - wir fressen Schweinefleisch.



Gäas Töchter bringen die Wurst. Ein Schnitzel für die Unersättlichen. Der Himmel ist nah bei der schwäbischen Küche. Was ist ein Jungschwein, weiss das Schwarzauge nicht. Durch diese Pupillen passt viel Welt. Auf diese frische Haut viele Küsse. Wächsern doch rot lebend, Brüste an denen du vergehen sollst bevor sie fallen. Der Engel zeigt ihr, wie man fällt, der Teufel weiss, auch sie wird sterben müssen um zu leben. Wie ein Mädchen läuft sie fort, rot die Backen, doch Schrecken im dunklen Leuchten, schrecken vor dem Tod den wir bringen und der sie leben lassen wird. Der Freund muss in den See, die Katzen hinterher.



Fragend zeigt sich der Engel und öffnet Herzen im Accord. Kellnerinnen, die, den Chef im Rücken, neben den Gästen sitzen und überlaufen von Dingen, die es bis eben nicht gab. Steppen willst Du? Stepp mir den Takt, wenn ich Deinen Tod singe. Lass deine Beine tanzen, wenn ich explodiere. Tanz so, wie ich schreie. Und schreie, wie ich auf dir tanze. Doch heule nicht, wenn es dem Engel reicht. Steppe deine Wut in den Bühnenboden, tanz dich in die Unterwelt, weine mit den Beinen und triff uns wieder in Gäas Löchern. Reite auf meiner Rakete durch sie.



Die Flaschen stehen auf dem Altar, im Tabernakel ein Single Malt. Lass uns die heilige Messe feiern. Ich füll dir den Kelch und stopf Dir das Maul mit Hostien. Für Momente ahnt die Welt, was auf sie zukommt. Sie lacht zu laut, sie spricht zu schnell und will mit Gier in ihren eignen Schlund, der wir sind.



Die Welt frisst sich selbst durch uns.

Gemästet stehen wir an albernen Gestanden und rülpsen ein Duett in Eimer.

Das Sünfzen der Welt.

Dienstag, 10. Februar 2009

Ich

Viele Ich
Existieren
Aus der Behauptung
Eines zu sein

Sonntag, 11. Januar 2009

Wachhund

Auch der Wachhund
Läuft mit der Herde
Nur dreimal mehr
Weg
Als die
Die trotten

Sein Futter vor
Der Nase
Frisst er kein Gras

Samstag, 27. Dezember 2008

Gebet eines Atheisten

Grosser Gott
Gib mir Kraft
Ohne Dich
Zu leben

Dienstag, 16. Dezember 2008

Altern und Sterben

Wer altert
Begreift
Wie kurz
Das Leben war.

Wer stirbt
Weiss
Wie kurz
Das Leben ist.

Samstag, 20. September 2008

Masse

Das Fremde
In der Masse
Der geschlossenen Blicke
Die gebündelte Taubheit
Und Grobheit
Der Vielen
Bist Du nur
Selbst.

Mittwoch, 10. September 2008

Wir schwarzen Löcher

Woraus wir kommen ist
Wohin wir gehen ein
Schwarzes Loch
Ausser uns

Wir sind
Zwischen einem
Schwarzen Loch
Das uns speit und verschlingt
Für einen Hasenschiss von Zeit
Teil des Alles
Bevor wir zurück
In dumme Helligkeit
Fallen

Zeiten überwindend
Sind wir selbst
Zeit
Teil des Universum und
Universum
In sich
Expandierend in neue Räume
Sind wir selbst
Raum

Und nicht Gott
Aber Gottes
Einen Augenaufschlag lang
In dem wir nicht Nichts sind
Und selbst los

Mittwoch, 27. August 2008

Später August

Die tiefe Sonne
Macht den Himmel
Weiter
Unter dem
Der Sommer stirbt

Mittwoch, 6. August 2008

Vom Geschmack des Sehnsuchtsleben

Das Leben schmeckt
Selten
So wie die Sehnsucht
Nach ihm

Mittwoch, 23. April 2008

Prinzessin

Eine Prinzessin
Erkennst du
Wenn sie weiss
Ihre Antwort auf deine Frage
Interessiert dich nicht
Und doch antwortet sie
Weil du fragst
Wie es sich gehört

Prinzessinnen wissen
Um die Pflicht
In deiner Aufmerksamkeit
Und vergessen
Sie
Weil sie Prinzessin sind
Wissen sie geliebt
Werden
Zu müssen.

Mittwoch, 26. März 2008

Freiheit

Es braucht Freiheit
Um zu erfahren
Keine zu brauchen

Freitag, 14. März 2008

Frühlingstod

Es ist schwer
Wenn man im Frühling stirbt
Singen die Sänger
Die Feuer unter unseren Herzen machen
Und deren Schönheit
Ausreicht
Damit wir ihnen glauben
Ihre Anzüge
Die fassen können
Was uns gerade aufgeht
singen mit


Es ist schwer
Wenn man im Frühling stirbt
Singt ihr und bewegt uns
Feines Sediment
Auf unseren steinigen Seelen
Staub der Gefühle
Dürres Sentiment
Mehr nicht
Und wahr

Stirbt es sich schwer
Wenn anderen die Welt blüht
Alles sich locken lässt
Von zartem Sonnenstrahl
Das Bunt sich neu verliebt
In sich
Den tanzend blauen Bändern
Zum Sommernachtstraum
folgt

Wenn nur noch Liebe zählt
Und nicht mehr
Wer

DU selbst stoppst
Dieses immergleiche
Auf und Ab.
Farbe, Liebe, Dinge
Tod im Leben
Das Leid kommt
Dann wenn wir
Verbergen
Das Halten ist der Tod

Wer glücklich werden will
Geht einen Leidensweg
Wer glücklich ist
Will nichts

Frühling
Leichtes Bild
Suchen Finden Spielen Zeugen
Alles was beginnt wird enden
Wir lieben die Anfänge
Und sollten die
Enden lieben
NEU ist immer ein Trug.

*ca. 2004

Montag, 10. März 2008

Erinnern

Ich erinnere
Nur die Momente
In denen ich mich
Vergass
Und frei war

Ein Duft
Ein Licht
Ein Wind
Löst aus
Was mich von mir
Befreit
Und Welt macht
Wo ich war

Sonntag, 27. Januar 2008

Sich wiederholen

Wer nichts tut
Wiederholt sich
Auch nicht

Nur wer sich
Wiederholt
Holt sich
Ab und an
Wieder

Und muss sich
Verloren haben
Zuvor

Der Fehler
Wiederholt sich
So lang
Bis er
Erkannt

Erst der Tod
Stoppt
Den Zyklus
Des Wiederholen.