Mit dem Alter
Kommen Probleme
Mit den Superlativen
Wieviele
Grosse Lieben
Kann man
Haben
Jetzt lebe ich
Meine
Schwerste
Die fällt am tiefsten
In mich
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Donnerstag, 9. August 2007
Montag, 30. Juli 2007
Distanz
Erst wenn ich dich weit lassen kann
Wirst du mir nahe kommen
Und glaub ich dich zu fassen dann
Wirst du mir glatt entkommen
Im Wir wolln wir nicht untergehen
Die Ich im Uns ertränken
Doch ab und an uns schwinden sehen
Dem Ich ein Fallen schenken
Wir lösen im Moment uns auf
Verlieren unsre Gründe
Und schmerzhaft schlagen wir dann auf
Doch Flug ist keine Sünde
Jeder von uns am Boden steht
Ganz fest auf seinen Beinen
Von dort mit Fleiss nach oben geht
Zur Geisterwelt der Seinen
Doch lass uns fliegen ab und an
Heraus aus unserm Wollen
Lass uns die Liebe greifen dann
Zu der wir fallen sollen
Wirst du mir nahe kommen
Und glaub ich dich zu fassen dann
Wirst du mir glatt entkommen
Im Wir wolln wir nicht untergehen
Die Ich im Uns ertränken
Doch ab und an uns schwinden sehen
Dem Ich ein Fallen schenken
Wir lösen im Moment uns auf
Verlieren unsre Gründe
Und schmerzhaft schlagen wir dann auf
Doch Flug ist keine Sünde
Jeder von uns am Boden steht
Ganz fest auf seinen Beinen
Von dort mit Fleiss nach oben geht
Zur Geisterwelt der Seinen
Doch lass uns fliegen ab und an
Heraus aus unserm Wollen
Lass uns die Liebe greifen dann
Zu der wir fallen sollen
Samstag, 28. Juli 2007
Gravitation (führt zuweilen zu Gravidität)
Ich dreh ich mich um dich
Aus alter Bahn geworfen
Und dreh doch weiter
Mich selbst um mich
Wir bleiben wir hier
Werden nie du dort
Fusionen enden
Fürchterlich
Nur Sternenstaub
Hat EINE Richtung
Verglühen im All
Und ohne Dich
Wir ziehn uns an
Als schwere Körper
Frei in Beziehung
Stark wie noch nie
Umkreisen uns
In weiten Orbits
Und gründen eine
Galaxich
Aus alter Bahn geworfen
Und dreh doch weiter
Mich selbst um mich
Wir bleiben wir hier
Werden nie du dort
Fusionen enden
Fürchterlich
Nur Sternenstaub
Hat EINE Richtung
Verglühen im All
Und ohne Dich
Wir ziehn uns an
Als schwere Körper
Frei in Beziehung
Stark wie noch nie
Umkreisen uns
In weiten Orbits
Und gründen eine
Galaxich
Freitag, 27. Juli 2007
Zusammen, einzeln und frei
Heisst auch
Ich habe
Sommer
In den du
Weinst
Aber Sommer
Mit kurzen
Röcken und rotem
Auto mit lauter
Musik
Tango ist das
Bild
Mit Abstand
Die Hände
Ineinander
Ich habe
Sommer
In den du
Weinst
Aber Sommer
Mit kurzen
Röcken und rotem
Auto mit lauter
Musik
Tango ist das
Bild
Mit Abstand
Die Hände
Ineinander
Freitag, 20. Juli 2007
Hochzeitskleid
Wunder bist du
Selbst genug
Und doch verzaubert
Dieser Seidentraum
Mich
Zeigt was ich weiss
Und doch nie sah
So
Deine Schönheit
In Vollendung
Wird meine Nähte
Platzen lassen
Vor Stolz und Liebe
Und Freude auf ein Leben
Selbst genug
Und doch verzaubert
Dieser Seidentraum
Mich
Zeigt was ich weiss
Und doch nie sah
So
Deine Schönheit
In Vollendung
Wird meine Nähte
Platzen lassen
Vor Stolz und Liebe
Und Freude auf ein Leben
Samstag, 2. Juni 2007
Der neue Tisch
Der riesige Holztisch
Der nun endlich den Raum füllt
In dem wir ihn sahen
Ist wie ein grosses Versprechen
Für ganz viele Kinder
Oder ganz viele Gäste
Oder beides
Zu einladend
Um leer zu bleiben
Der nun endlich den Raum füllt
In dem wir ihn sahen
Ist wie ein grosses Versprechen
Für ganz viele Kinder
Oder ganz viele Gäste
Oder beides
Zu einladend
Um leer zu bleiben
Dienstag, 22. Mai 2007
Droge Du
Bevor ich an dir
Trunken werde
Muss ich nüchtern sein
Es nützt kein
Findend sich verlieren
Nur Du fährst mir
Noch ein
Trunken werde
Muss ich nüchtern sein
Es nützt kein
Findend sich verlieren
Nur Du fährst mir
Noch ein
Montag, 21. Mai 2007
Schattenhochzeit
Glücklich sitzen wir
Auf der Schattenbank
Schon der Morgensonne
Ausweichend
Und feiern
Hochzeit
Indem wir die Eigentliche
Bereden
Von der wir so viel
Merken werden
Wie von der Sonne
Unter Eichen
Auf der Schattenbank
Schon der Morgensonne
Ausweichend
Und feiern
Hochzeit
Indem wir die Eigentliche
Bereden
Von der wir so viel
Merken werden
Wie von der Sonne
Unter Eichen
Samstag, 19. Mai 2007
Beginn immer wieder
Beginnt der Tag
Mit einem Blick
Heraus aus deinem Blau
Dann weiss ich früh
Auch er wird gut
Und will dich sehr zur Frau
Mit einem Blick
Heraus aus deinem Blau
Dann weiss ich früh
Auch er wird gut
Und will dich sehr zur Frau
Mittwoch, 9. Mai 2007
Wolkenlöcher
Er hatte für die Westschweiz
Auflockerungen und stellenweisen Sonnenschein
Gemolden
Wolkenlöcher
Wie wir sie nennen
Und die es eine Nacht lang
In den Himmel regnet
Wie wir uns
Und steigen ihnen bei Tag
Entgegen
Bewundern
Wilde Narzissen
Trinken Kaffee
Wie Bürger
Und verbrennen uns dabei
Auflockerungen und stellenweisen Sonnenschein
Gemolden
Wolkenlöcher
Wie wir sie nennen
Und die es eine Nacht lang
In den Himmel regnet
Wie wir uns
Und steigen ihnen bei Tag
Entgegen
Bewundern
Wilde Narzissen
Trinken Kaffee
Wie Bürger
Und verbrennen uns dabei
Labels:
Heiratsanträge,
Jahreslauf,
Momente,
nächte,
Natur,
orte,
Verliebtes
Montag, 7. Mai 2007
Mai in Montreux - Kai de Fleurs
Ist es alte Jugend
Oder neues Alter
Wenn ich jetzt erst
Verstehe und erfühle
Warum noch der dümmste
Alte Schlager
Vom Mai erzählt
Wir laufen den
Kai des Fleurs entlang
Langsam verschlungen
Berauscht von diesen
Farben und Gerüchen
Den Blicken der Menschen
Die sich verliebt machen
Wie uns auch
Die wenigsten sind allein
Die ganz jungen und
Die ganz alten
Werden geschoben
Geliebt werden alle
Ein Leuchten fast in jedem Blick
Die Welt riecht hier nach Leben
Nach Weitergehen
Nach Bestäuben, Tragen und Frucht
Wir sehen viele Schwangere
Und nochmehr Kinder
Liebe ist mehr als Ficken
Spielen, Körper und Geld
Was hier auch promeniert
Man glaubt im Gewimmel
Die Musik zu hören
Auf der die
Stadt in der Bucht schwimmt
Die Russen fotografieren sich
Vor dem Mercury Denkmal
Über das wir uns wundern
Und Mövenpickeis essen
In Mengen wie die Russen
Zweimal sehen wir einen alten Herren
Der gebeugt in grossen Hosen
Mit wässrigen Augen
Doch wachem Blick wie innen lachend
Seiner Frau nachschlurft
So möchte ich mit achtzig sein
Sage ich zu dir
So wirst du sein
Sagst du
Und wieder liebe ich Dich
Oder neues Alter
Wenn ich jetzt erst
Verstehe und erfühle
Warum noch der dümmste
Alte Schlager
Vom Mai erzählt
Wir laufen den
Kai des Fleurs entlang
Langsam verschlungen
Berauscht von diesen
Farben und Gerüchen
Den Blicken der Menschen
Die sich verliebt machen
Wie uns auch
Die wenigsten sind allein
Die ganz jungen und
Die ganz alten
Werden geschoben
Geliebt werden alle
Ein Leuchten fast in jedem Blick
Die Welt riecht hier nach Leben
Nach Weitergehen
Nach Bestäuben, Tragen und Frucht
Wir sehen viele Schwangere
Und nochmehr Kinder
Liebe ist mehr als Ficken
Spielen, Körper und Geld
Was hier auch promeniert
Man glaubt im Gewimmel
Die Musik zu hören
Auf der die
Stadt in der Bucht schwimmt
Die Russen fotografieren sich
Vor dem Mercury Denkmal
Über das wir uns wundern
Und Mövenpickeis essen
In Mengen wie die Russen
Zweimal sehen wir einen alten Herren
Der gebeugt in grossen Hosen
Mit wässrigen Augen
Doch wachem Blick wie innen lachend
Seiner Frau nachschlurft
So möchte ich mit achtzig sein
Sage ich zu dir
So wirst du sein
Sagst du
Und wieder liebe ich Dich
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Heiratsanträge,
Momente,
Natur,
Verliebtes
Sonntag, 6. Mai 2007
Die erste Seite des neuen Notizbuchs
Die erste Seite
Im neuen Notizbuch
Ist nur für Dich
Von der es kam
An die ich nicht erinnert werden müsste
Doch jedes Mal erinnert werde
Schreib ich auf seine feinen Seiten
Die erste Seite ist nur für Die
Für die ich bin
Lesen dürfen mich alle
Leben kannst nur Du mich
Ich nehm die grossen Worte:
Mein Leben bist Du
Und dieses Buch
Und das Schreiben darin
Teil meines Lebens
Dieses Buch bist auch Du
Auf der ich schreibe
Manchmal mit Fingern
In einer Sprache
Die irgendwann Vokale
Doch keine Wörter kennt
Auf diesen Seiten
Schreibe ich mich
Auch für Dich aus
Damit mehr Zeit
Für Hände bleibt
Bei der wenigen die wir uns lassen
Bei all dem was wir sollen
Was wir nicht müssen
Aber glauben
Wir haben uns schon verquatscht
Haben uns nicht versprochen
Und sind uns längst verschrieben
Auch auf diesen Seiten
Die du mir schenkst
Die ich übend fülle
So wie du Flöte spielst
Im neuen Notizbuch
Ist nur für Dich
Von der es kam
An die ich nicht erinnert werden müsste
Doch jedes Mal erinnert werde
Schreib ich auf seine feinen Seiten
Die erste Seite ist nur für Die
Für die ich bin
Lesen dürfen mich alle
Leben kannst nur Du mich
Ich nehm die grossen Worte:
Mein Leben bist Du
Und dieses Buch
Und das Schreiben darin
Teil meines Lebens
Dieses Buch bist auch Du
Auf der ich schreibe
Manchmal mit Fingern
In einer Sprache
Die irgendwann Vokale
Doch keine Wörter kennt
Auf diesen Seiten
Schreibe ich mich
Auch für Dich aus
Damit mehr Zeit
Für Hände bleibt
Bei der wenigen die wir uns lassen
Bei all dem was wir sollen
Was wir nicht müssen
Aber glauben
Wir haben uns schon verquatscht
Haben uns nicht versprochen
Und sind uns längst verschrieben
Auch auf diesen Seiten
Die du mir schenkst
Die ich übend fülle
So wie du Flöte spielst
Samstag, 5. Mai 2007
Das Wir und das Ich - Zu Karussell 2 von Eva Strittmatter (3)
Wir müssen erst eins mit uns sein
Um uns in Zweisein zu geben
Zu zweit auf einem Standbein
Spielend den anderen verweben
In uns und mit uns sind wir
Ein handgeknüpfter Teppich
Rot ausgerollt am Pier
Zusammen und jeder für sich
Betreten ihn gemeinsam allein
Besteigen über Leitern das Schiff
Fahren um Sehnsucht zu sein
Suchen das felsige Riff
Mit Teppich und Schiff und Wunden
Stehn wir dann auf dem Eiland
Verbringen in uns staunend Stunden
Allein fallend in den Sandstrand
Fazit der langen Geschichte
Da ist kein Wir ohne Ich
Ich lass jetzt das Gedichte
Und sag schlicht - Ich liebe dich
Um uns in Zweisein zu geben
Zu zweit auf einem Standbein
Spielend den anderen verweben
In uns und mit uns sind wir
Ein handgeknüpfter Teppich
Rot ausgerollt am Pier
Zusammen und jeder für sich
Betreten ihn gemeinsam allein
Besteigen über Leitern das Schiff
Fahren um Sehnsucht zu sein
Suchen das felsige Riff
Mit Teppich und Schiff und Wunden
Stehn wir dann auf dem Eiland
Verbringen in uns staunend Stunden
Allein fallend in den Sandstrand
Fazit der langen Geschichte
Da ist kein Wir ohne Ich
Ich lass jetzt das Gedichte
Und sag schlicht - Ich liebe dich
Sonntag, 22. April 2007
Alltag
Nach einem Tag
Wie ein Marathon
Sitzen wir uns gegenüber
Reden
Beide
Wissend
Zuhören ist dass Geheimnis
Reden von den Erfolgen
Und den Anderen
Bis der Zwischenton kommt
Auf den wir warten
Und reden von uns
Fallen dann ins Bett
Unsere Häute erinnern
Sich an sich
Während wir einschlafen
Weil wir müde sind an uns
Sagen wir uns nur noch
Dass wir uns lieben
Wie ein Marathon
Sitzen wir uns gegenüber
Reden
Beide
Wissend
Zuhören ist dass Geheimnis
Reden von den Erfolgen
Und den Anderen
Bis der Zwischenton kommt
Auf den wir warten
Und reden von uns
Fallen dann ins Bett
Unsere Häute erinnern
Sich an sich
Während wir einschlafen
Weil wir müde sind an uns
Sagen wir uns nur noch
Dass wir uns lieben
Labels:
Heiratsanträge,
Momente,
nächte,
Verliebtes
Mittwoch, 4. April 2007
Hochzeit
Es quillt aus uns das viele Licht
Im Dunkeln tappend sehn wirs nicht
Die Egos stehen zwischen uns
Und werfen lange Schatten
In den frieren wir Gatten
Im Dunkeln tappend sehn wirs nicht
Die Egos stehen zwischen uns
Und werfen lange Schatten
In den frieren wir Gatten
Samstag, 20. Januar 2007
Rest des Lebens
Von heute an
So lang wie breit und nötig
Will ich Pizza ausfahren
Schuhe putzen
Gedichte schreiben
Damit du einem Kind
Lehren kannst
Zu sein wie du
Abends will ich
Müde bei ihm liegen
Bis der Engel es küsst
Und du mich weckst
Um dich an meine
Liebe zu lehnen
Für einen neuen
Tag
An dem das Kind
Von uns lernt
Mensch zu sein
Der von Engeln weiss
So lang wie breit und nötig
Will ich Pizza ausfahren
Schuhe putzen
Gedichte schreiben
Damit du einem Kind
Lehren kannst
Zu sein wie du
Abends will ich
Müde bei ihm liegen
Bis der Engel es küsst
Und du mich weckst
Um dich an meine
Liebe zu lehnen
Für einen neuen
Tag
An dem das Kind
Von uns lernt
Mensch zu sein
Der von Engeln weiss
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