Jeder Gitarrist
Nach ihm
Hat ein Problem
Er lebt
Dienstag, 30. Oktober 2007
Montag, 29. Oktober 2007
Montag, 8. Oktober 2007
Licht
Ohne Licht
Leuchtet sogar
Schnee nicht
Bleibt schwarz
Wie mein Blick in
Die Welt vor
Dir
Ohne Licht
Bin ich
Nicht
Darum liebe
Ich
Dich
Licht
Leuchtet sogar
Schnee nicht
Bleibt schwarz
Wie mein Blick in
Die Welt vor
Dir
Ohne Licht
Bin ich
Nicht
Darum liebe
Ich
Dich
Licht
Samstag, 6. Oktober 2007
SAGE NEIN! - konstantin wecker - uferlos 1993
Wenn sie jetzt ganz unverhohlen
wieder Nazi-Lieder johlen,
über Juden Witze machen,
über Menschenrechte lachen,
wenn sie dann in lauten Tönen
saufend ihrer Dummheit frönen,
denn am Deutschen hinterm Tresen
muß nun mal die Welt genesen,
dann steh auf und misch dich ein:
Sage nein!
Meistens rückt dann ein Herr Wichtig
die Geschichte wieder richtig,
faselt von der Auschwitzlüge,
leider kennt man´s zur Genüge -
mach dich stark und bring dich ein,
zeig es diesem dummen Schwein:
Sage nein!
Ob als Penner oder Sänger,
Bänker oder Müßiggänger,
ob als Priester oder Lehrer,
Hausfrau oder Straßenkehrer,
ob du sechs bist oder hundert,
sei nicht nur erschreckt, verwundert,
tobe, zürne, bring dich ein:
Sage nein!
Und wenn aufgeblasne Herren
dir galant den Weg versperren,
ihre Blicke unter Lallen
nur in deinen Ausschnitt fallen,
wenn sie prahlen von der Alten,
die sie sich zu Hause halten,
denn das Weib ist nur was wert
wie dereinst - an Heim und Herd,
tritt nicht ein in den Verein:
Sage nein!
Und wenn sie in deiner Schule
plötzlich lästern über Schwule,
schwarze Kinder spüren lassen,
wie sie andre Rassen hassen,
Lehrer, anstatt auszusterben,
Deutschland wieder braun verfärben,
hab dann keine Angst zu schrein:
Sage nein!
Ob als Penner oder Sänger,
Bänker oder Müßiggänger,
ob als Schüler oder Lehrer,
Hausfrau oder Straßenkehrer,
ob du sechs bist oder hundert,
sei nicht nur erschreckt, verwundert,
tobe, zürne, bring dich ein:
Sage nein!
Eingefügte zweite Strophe auf "Gamsig":
Auch wenn jetzt die Neunmalklugen
ihre Einsamkeit benutzen
unsren Aufschrei zu verhöhnen,
öffentlich zurechtzustutzen,
wolln wir statt mit Eitelkeiten
und Zynismus abzulenken,
endlich mal zusammenstehn,
endlich mit dem Herzen denken.
Laßt uns doch zusammen schrein:
Sage nein!
wieder Nazi-Lieder johlen,
über Juden Witze machen,
über Menschenrechte lachen,
wenn sie dann in lauten Tönen
saufend ihrer Dummheit frönen,
denn am Deutschen hinterm Tresen
muß nun mal die Welt genesen,
dann steh auf und misch dich ein:
Sage nein!
Meistens rückt dann ein Herr Wichtig
die Geschichte wieder richtig,
faselt von der Auschwitzlüge,
leider kennt man´s zur Genüge -
mach dich stark und bring dich ein,
zeig es diesem dummen Schwein:
Sage nein!
Ob als Penner oder Sänger,
Bänker oder Müßiggänger,
ob als Priester oder Lehrer,
Hausfrau oder Straßenkehrer,
ob du sechs bist oder hundert,
sei nicht nur erschreckt, verwundert,
tobe, zürne, bring dich ein:
Sage nein!
Und wenn aufgeblasne Herren
dir galant den Weg versperren,
ihre Blicke unter Lallen
nur in deinen Ausschnitt fallen,
wenn sie prahlen von der Alten,
die sie sich zu Hause halten,
denn das Weib ist nur was wert
wie dereinst - an Heim und Herd,
tritt nicht ein in den Verein:
Sage nein!
Und wenn sie in deiner Schule
plötzlich lästern über Schwule,
schwarze Kinder spüren lassen,
wie sie andre Rassen hassen,
Lehrer, anstatt auszusterben,
Deutschland wieder braun verfärben,
hab dann keine Angst zu schrein:
Sage nein!
Ob als Penner oder Sänger,
Bänker oder Müßiggänger,
ob als Schüler oder Lehrer,
Hausfrau oder Straßenkehrer,
ob du sechs bist oder hundert,
sei nicht nur erschreckt, verwundert,
tobe, zürne, bring dich ein:
Sage nein!
Eingefügte zweite Strophe auf "Gamsig":
Auch wenn jetzt die Neunmalklugen
ihre Einsamkeit benutzen
unsren Aufschrei zu verhöhnen,
öffentlich zurechtzustutzen,
wolln wir statt mit Eitelkeiten
und Zynismus abzulenken,
endlich mal zusammenstehn,
endlich mit dem Herzen denken.
Laßt uns doch zusammen schrein:
Sage nein!
Labels:
Geschmückt mit fremden Federn
Mittwoch, 3. Oktober 2007
Aus aktuellem Anlass: Martin Niemöller
Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen;
Ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie die Juden holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Jude.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte
Ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie die Juden holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Jude.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte
Labels:
Geschmückt mit fremden Federn
Montag, 1. Oktober 2007
Mittwoch, 19. September 2007
Mörike - Septembermorgen
Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
Im warmen Golde fließen.
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
Im warmen Golde fließen.
Labels:
Geschmückt mit fremden Federn,
Jahreslauf
Montag, 17. September 2007
Scheitern und Anfang
Der mir
Berichtet
Von Seiner
Liebe
Zum Neuanfang
Erzählt mir auch
Von Seiner
Nähe
Zum Scheitern
Erzählte er es
So
Gefiehle es mir
Und wär nicht
Angegeben
Berichtet
Von Seiner
Liebe
Zum Neuanfang
Erzählt mir auch
Von Seiner
Nähe
Zum Scheitern
Erzählte er es
So
Gefiehle es mir
Und wär nicht
Angegeben
Donnerstag, 13. September 2007
Kein September
Feucht
Der Morgen
Warm
Der Mittag
Tief
Das Licht und
Kalt
Die Nacht
Nach der Ernte
Kommt das Sterben
So schmeckt September
Mir
Und verpasse wieder
Einen
Im Baumarkt
Nach Herbstdekoration
Suchend
Der Morgen
Warm
Der Mittag
Tief
Das Licht und
Kalt
Die Nacht
Nach der Ernte
Kommt das Sterben
So schmeckt September
Mir
Und verpasse wieder
Einen
Im Baumarkt
Nach Herbstdekoration
Suchend
Mein September
Ein September
Ist immer mein
September
Holte ihn mir
Früher oder Später
Auf Inseln
Verlängerte seine
Strahlende
Melancholie
Süchtig bin ich
Nach seiner
Goldenen
Traurigkeit
Je weniger Licht
Je länger die Schatten
Goethe
Irrt
Ist immer mein
September
Holte ihn mir
Früher oder Später
Auf Inseln
Verlängerte seine
Strahlende
Melancholie
Süchtig bin ich
Nach seiner
Goldenen
Traurigkeit
Je weniger Licht
Je länger die Schatten
Goethe
Irrt
Dienstag, 11. September 2007
Montag, 10. September 2007
Alles Glück dieser Erde
Liegt auf dem Rücken der Pferde
Sagt man
Und viele sitzen fest
Im Sattel
Ihrer zerquetschten Tiere
Doch mancher jagt
Auf dem Kopf durch
Die Manege
Der Clown und Artist
Im Zirkus
Der ihm das Leben
Ist
Sagt man
Und viele sitzen fest
Im Sattel
Ihrer zerquetschten Tiere
Doch mancher jagt
Auf dem Kopf durch
Die Manege
Der Clown und Artist
Im Zirkus
Der ihm das Leben
Ist
Freitag, 31. August 2007
Warten
In der Bushaltestelle
Langenweilen
Sich die Jungen
Wartend auf das
Was mir passiert
Vorbeifahrend
Das Leben
Langenweilen
Sich die Jungen
Wartend auf das
Was mir passiert
Vorbeifahrend
Das Leben
Montag, 27. August 2007
Väter und Söhne (Sein und Stein)
Am Fest
Beobachte ich einen
Jungen Mann
Der könnte mein
Sohn
Sein
Und ist es
Nicht
In seinem stillen
Ganz bei sich
Unter anderen
Sein
Erkenne ich seinen
Vater wieder
Mit Sorge
Sagen wir von einem
Anderen
Er wird wie
Sein
Vater scheitern
Am Vatermord
Dumm ist das
Lasst ihn scheitern
Hauptsache Gross
Denn Mut bleibt nach
Dem Tod in der Welt
Wie Angst auch
Erfolge vergehen
Und
Werden lächerlich
Je mehr Stein sie
Auf deinem Grab
Werden
Beobachte ich einen
Jungen Mann
Der könnte mein
Sohn
Sein
Und ist es
Nicht
In seinem stillen
Ganz bei sich
Unter anderen
Sein
Erkenne ich seinen
Vater wieder
Mit Sorge
Sagen wir von einem
Anderen
Er wird wie
Sein
Vater scheitern
Am Vatermord
Dumm ist das
Lasst ihn scheitern
Hauptsache Gross
Denn Mut bleibt nach
Dem Tod in der Welt
Wie Angst auch
Erfolge vergehen
Und
Werden lächerlich
Je mehr Stein sie
Auf deinem Grab
Werden
Montag, 20. August 2007
Freitag, 17. August 2007
Im Solbad
Auf dem Rücken liegend
Schwimme ich in Tränen
Nur Himmel im Blick
Stören zwei Tauben
Nicht
Schwimme ich in Tränen
Nur Himmel im Blick
Stören zwei Tauben
Nicht
Labels:
Das Buch der hundert Gedichte,
Momente
Donnerstag, 16. August 2007
Zwei Tränen
Zwei Tränen
Von dir Reichen
Reichen
Um das
Riesen
Räder
Werk
Das
Räderriesenwerk
WIR
Zum Stillstand
Zu bringen
Zwei Tränen
Stoppen den Tross
Auf falschem Weg
Von dir Reichen
Reichen
Um das
Riesen
Räder
Werk
Das
Räderriesenwerk
WIR
Zum Stillstand
Zu bringen
Zwei Tränen
Stoppen den Tross
Auf falschem Weg
Sonntag, 12. August 2007
Die Mücke
Schwer
Und voll
Unserem Blut
Erschlage ich
Die Mücke am
Morgen
Die gestern Abend
Nicht zu kriegen
War
Hungrig leicht
Und leer
Und voll
Unserem Blut
Erschlage ich
Die Mücke am
Morgen
Die gestern Abend
Nicht zu kriegen
War
Hungrig leicht
Und leer
Labels:
Das Buch der hundert Tode,
Morgenandacht,
Natur
Donnerstag, 9. August 2007
Grosse Liebe
Mit dem Alter
Kommen Probleme
Mit den Superlativen
Wieviele
Grosse Lieben
Kann man
Haben
Jetzt lebe ich
Meine
Schwerste
Die fällt am tiefsten
In mich
Kommen Probleme
Mit den Superlativen
Wieviele
Grosse Lieben
Kann man
Haben
Jetzt lebe ich
Meine
Schwerste
Die fällt am tiefsten
In mich
Labels:
Heiratsanträge,
Verliebtes
Mittwoch, 8. August 2007
Abonnieren
Posts (Atom)