Der Film kann bewegte Bilder
Auch von Stehendem machen
Da muss man vierzig werden
Um das zu begreifen
Mittwoch, 30. Mai 2007
Das grosse Schweigen
Die Amsel die den Morgen
Zusammenbrüllt
Nach ihrem Mann
Stört der Regen nicht
Doch mich beim Film
Über die grosse Stille
Auch die Amsel eine Wahrheit
Das lauteste Geräusch
Im Ruhekloster der Kartäuser
Ist nach dem Ruf der Glocke
Das Schlagen des Mönches
Auf den blechernen Teller
Die Katzen zum Fressen
Zu locken
Der lauteste menschliche Ton
Sein Rufen nach den Tieren
Zusammenbrüllt
Nach ihrem Mann
Stört der Regen nicht
Doch mich beim Film
Über die grosse Stille
Auch die Amsel eine Wahrheit
Das lauteste Geräusch
Im Ruhekloster der Kartäuser
Ist nach dem Ruf der Glocke
Das Schlagen des Mönches
Auf den blechernen Teller
Die Katzen zum Fressen
Zu locken
Der lauteste menschliche Ton
Sein Rufen nach den Tieren
Jung und lange leben
Leben lässt dich jung sterben
Egal wie alt du bist
Ruhe lässt dich früh altern
Egal wie lang du lebst
Egal wie alt du bist
Ruhe lässt dich früh altern
Egal wie lang du lebst
Dienstag, 29. Mai 2007
Die alte Regel - SEIN
Das SEIN
Bestimmt das
BewusstSEIN
Gilt leider auch
Anders herum
Nichts kann die Wirklichkeit
Abbilden
Was wahr ist
Da das Gegenteil
Nicht zu beweisen wäre
Die Wirklichkeit verändert
Sich
Weil ich sie abbilde
Dazu müssen keine
Katzen sterben
SEIN und BewusstSEIN
Zwei Seiten einer Medaille
Mit Kunstgriffen
Wie Spiegeln
Sehe ich
Ein Glücklicher
Der es kann
Beide
Immer wird mehr
Zweifel
Am SEIN
Als am BewusstSEIN
SEIN
Immer dieses SEIN
Selbst der Tod ist SEIN
Denn BewusstSEIN ist Teil
Des SEIN
Ein Glücklicher
Der es weiss
Bestimmt das
BewusstSEIN
Gilt leider auch
Anders herum
Nichts kann die Wirklichkeit
Abbilden
Was wahr ist
Da das Gegenteil
Nicht zu beweisen wäre
Die Wirklichkeit verändert
Sich
Weil ich sie abbilde
Dazu müssen keine
Katzen sterben
SEIN und BewusstSEIN
Zwei Seiten einer Medaille
Mit Kunstgriffen
Wie Spiegeln
Sehe ich
Ein Glücklicher
Der es kann
Beide
Immer wird mehr
Zweifel
Am SEIN
Als am BewusstSEIN
SEIN
Immer dieses SEIN
Selbst der Tod ist SEIN
Denn BewusstSEIN ist Teil
Des SEIN
Ein Glücklicher
Der es weiss
Körnung
In alten Farbfilmen lebt schon
Das Standbild einer Mauer
Bild dafür
Dass besser nicht schöner sein muss
Ein Ausdruck geht verloren
Das Chaos der Pixel
Verschwindet
Im perfekten Abbild
Das trotzdem Abbild
Bleibt
Nur
Das Standbild einer Mauer
Bild dafür
Dass besser nicht schöner sein muss
Ein Ausdruck geht verloren
Das Chaos der Pixel
Verschwindet
Im perfekten Abbild
Das trotzdem Abbild
Bleibt
Nur
Weinen
Die Chaconne von Bach
Der Wahsinn von Wispelwey
Filme von Trier
Gedichte von
Brecht
Müller
Strittmatter
Und so viele Bilder
Wiesen wilder Narzissen
Können mich wieder
Zum Weinen bringen
Seit WIR sind
Macht mir auch
Ein Hassbrief
Die Augen nass
Der Wahsinn von Wispelwey
Filme von Trier
Gedichte von
Brecht
Müller
Strittmatter
Und so viele Bilder
Wiesen wilder Narzissen
Können mich wieder
Zum Weinen bringen
Seit WIR sind
Macht mir auch
Ein Hassbrief
Die Augen nass
Montag, 28. Mai 2007
Sonntag, 27. Mai 2007
Samstag, 26. Mai 2007
Einer fiktiven Zürcherin (Morgenentwurf)
Du löst dein Problem
Mit keiner Diät
Die Selbe bleibst du
Nur dünner
Gleich wie die andern
Blas dir nicht die Brust auf
Zu Werbeballons
Du bleibst Ewig Hülle
Egal wem du ihre Füllung
In die Lust bläst
Fühl dich nicht verworfen
Bei dem was du tust
Suhle dich nicht
In Dekadenz
In fremder dazu
Was du dafür hältst
Ist nur modisch geäfft
Die Wahre sieht man nicht
Die spürt man
Kälter als Sehnsucht
Der wirkliche Selbstekel
Ist selten und fast schon fein
Gemessen an den Kombifahrern
Die du triffst
Hinterm Vorhang
Wisch dir die Flecken
Vom Kleid und lass es an
Spül dir den Mund
Sprichst du mit mir
Jeder gibt dir seine Gier
Nicht sich - Sei froh
Er sind ein rasierte Schweine
Sich taub stossend an dir
Betäub du dich nicht
Und lauf dir nicht weg
Du löst dein Problem nicht
Wenn du Hungernden hilfst
Hilf dir und hungere nicht
Führe dich selbst aus
Und nicht in die Bar
Sondern auf taunasse Berge
Treib es nicht wild
Mit wissenden Narzissten
Sondern allein mit dir
Auf Wiesen voll
Wilder Narzissen
Mit keiner Diät
Die Selbe bleibst du
Nur dünner
Gleich wie die andern
Blas dir nicht die Brust auf
Zu Werbeballons
Du bleibst Ewig Hülle
Egal wem du ihre Füllung
In die Lust bläst
Fühl dich nicht verworfen
Bei dem was du tust
Suhle dich nicht
In Dekadenz
In fremder dazu
Was du dafür hältst
Ist nur modisch geäfft
Die Wahre sieht man nicht
Die spürt man
Kälter als Sehnsucht
Der wirkliche Selbstekel
Ist selten und fast schon fein
Gemessen an den Kombifahrern
Die du triffst
Hinterm Vorhang
Wisch dir die Flecken
Vom Kleid und lass es an
Spül dir den Mund
Sprichst du mit mir
Jeder gibt dir seine Gier
Nicht sich - Sei froh
Er sind ein rasierte Schweine
Sich taub stossend an dir
Betäub du dich nicht
Und lauf dir nicht weg
Du löst dein Problem nicht
Wenn du Hungernden hilfst
Hilf dir und hungere nicht
Führe dich selbst aus
Und nicht in die Bar
Sondern auf taunasse Berge
Treib es nicht wild
Mit wissenden Narzissten
Sondern allein mit dir
Auf Wiesen voll
Wilder Narzissen
Donnerstag, 24. Mai 2007
Mittwoch, 23. Mai 2007
Nähe dialektisch
Auch wer sich
Im Wege steht
Ist sich nah
HANDKEHRUM
Wer sich nah ist
Steht sich auch mal
Im Weg
FAZIT
Es gibt schöne
Störungen
BITTE
Stör mich!
Im Wege steht
Ist sich nah
HANDKEHRUM
Wer sich nah ist
Steht sich auch mal
Im Weg
FAZIT
Es gibt schöne
Störungen
BITTE
Stör mich!
Dienstag, 22. Mai 2007
Instrument
Wer kein Instrument
Kann
Hat auch nie gelernt
Im Ensemble
Zu spielen
Kann
Hat auch nie gelernt
Im Ensemble
Zu spielen
Labels:
Das Buch der hundert Gedichte,
Musik,
Weisheiten?
Droge Du
Bevor ich an dir
Trunken werde
Muss ich nüchtern sein
Es nützt kein
Findend sich verlieren
Nur Du fährst mir
Noch ein
Trunken werde
Muss ich nüchtern sein
Es nützt kein
Findend sich verlieren
Nur Du fährst mir
Noch ein
Montag, 21. Mai 2007
Zärtlich der Wind
Wenn du mir
Unter meinen Händen
Wegschläfst
Mich nicht mehr
Streichelst
Geh ich in die Nacht
Dort tut es
Der Wind
Unter meinen Händen
Wegschläfst
Mich nicht mehr
Streichelst
Geh ich in die Nacht
Dort tut es
Der Wind
Schattenhochzeit
Glücklich sitzen wir
Auf der Schattenbank
Schon der Morgensonne
Ausweichend
Und feiern
Hochzeit
Indem wir die Eigentliche
Bereden
Von der wir so viel
Merken werden
Wie von der Sonne
Unter Eichen
Auf der Schattenbank
Schon der Morgensonne
Ausweichend
Und feiern
Hochzeit
Indem wir die Eigentliche
Bereden
Von der wir so viel
Merken werden
Wie von der Sonne
Unter Eichen
Samstag, 19. Mai 2007
Beginn immer wieder
Beginnt der Tag
Mit einem Blick
Heraus aus deinem Blau
Dann weiss ich früh
Auch er wird gut
Und will dich sehr zur Frau
Mit einem Blick
Heraus aus deinem Blau
Dann weiss ich früh
Auch er wird gut
Und will dich sehr zur Frau
Freitag, 18. Mai 2007
Per te (nach Lorenzo Jovanotti)
Für die Frau aus der Via Linoleum
Nicht nur voll
Einer neuen Liebe
Kann ich nun
Die Musik wieder hören
Mit der du dich
Und Italien
In mir
Versenktest
Bar dieser
Alten Liebe
Kann ich nun
Die Musik wieder mögen
Die aus einer geschlossenen
Spieldose in meinem Herzen
Klingt
Voll Achtung und wenig Wehmut
Für etwas
Vergangenes
Nicht nur voll
Einer neuen Liebe
Kann ich nun
Die Musik wieder hören
Mit der du dich
Und Italien
In mir
Versenktest
Bar dieser
Alten Liebe
Kann ich nun
Die Musik wieder mögen
Die aus einer geschlossenen
Spieldose in meinem Herzen
Klingt
Voll Achtung und wenig Wehmut
Für etwas
Vergangenes
Donnerstag, 17. Mai 2007
Mittwoch, 16. Mai 2007
Fremde Federn (Bertolt Brecht)
Als ich nachher von dir ging
Als ich nachher von dir ging
An dem grossen Heute
Sah ich, als ich sehn anfing
Lauter lustige Leute
Und seit jener Abendstund
Weisst schon, die ich meine
Hab ich einen schönern Mund
Und geschicktere Beine.
Grüner ist, seit ich so fühl
Baum und Strauch und Wiese
Und das Wasser so schön kühl
Wenn ich`s auf mich giesse
Als ich nachher von dir ging
An dem grossen Heute
Sah ich, als ich sehn anfing
Lauter lustige Leute
Und seit jener Abendstund
Weisst schon, die ich meine
Hab ich einen schönern Mund
Und geschicktere Beine.
Grüner ist, seit ich so fühl
Baum und Strauch und Wiese
Und das Wasser so schön kühl
Wenn ich`s auf mich giesse
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Geschmückt mit fremden Federn
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